Freitag, 29. November 2019

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte - Laini Taylor

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 4,99 [D]
Verlag: One
Seiten: 343
Format: Ebook
Altersempfehlung: junge Erwachsene
Reihe: Band 1
Erscheinungsdatum: 30.09.2019


Lass dich hineinziehen in eine Welt voller Träume

Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep – ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?


Die goldene Motte auf dem blauen Hintergrund sticht richtig ins Auge. Sie hat ein wenig was von einem Mandala. Den Schriftzug des Titels finde ich sehr schön. Insgesamt ist es ein stimmiges und simples Cover.


Mein erstes Buch von Laini Taylor. Viel habe ich vorher darüber gehört, dass sie eine unglaubliche Fantasie haben soll. Daher wollte ich unbedingt die neueste Reihe von ihr lesen.

Im ersten Band geht es um Lazlo Strange, einen jungen Bibliothekar, der sich mehr in Geschichten Zuhause fühlt als in der realen Welt. Sein großer Traum ist es, die mysteriöse Stadt Weep zu sehen. Um sie ranken sich viele Geheimnisse, denn früher hieß sie anders, doch alle Menschen haben ihren Namen auf einen Schlag vergessen.
Parallel zu ihm lernen wir eine weitere Protgonistin namens Sarai kennen. Über sie möchte ich euch nicht viel erzählen, denn das würde spoilern und das Lesevergnügen enorm nehmen.
Diese beiden Charaktere lernen wir mit der Zeit immer besser kennen und auch alle anderen Persönlichkeiten, die sich in ihrem Umfeld befinden.

Laszlo war mir von Anfang an sympathisch. Wie sollte es auch anders sein? Ein verträumter Bücherwurm, damit kann ich mich identifizieren. Umso interessanter ist es, dass er sich tatsächlich auf eine Reise nach Weep begibt. Er entwickelt sich bereits weiter, doch wird er sicherlich in den kommenden Bänden noch eine enorme Veränderung durchmachen. Das erwarte ich zumindest.

Die Welt, die sich Laini Taylor in diesem Roman ausgedacht hat, ist einerseits fantastisch, andererseits aber auch sehr realitätsnah. Es ist fast so als wäre man auf einem fremden Planeten, der irgendwie doch heimisch wirkt. Diese spannende Mischung aus bekannten und unbekannten Elementen hat mich fasziniert. Wir begegnen Tierwesen, die so auch in jedem anderen Fantasyepos auftauchen könnten. Gleichzeitig ist es als seien wir in einem fast mittelalterlich anmutendem Szenario gelandet. Die Autorin schafft eine eindrucksvolle und detailreiche Welt, die mir regelrecht vor Augen stand.

Der Sprachstil ist dabei ausschmückend, aber nicht überbordend. Sie hat genau die richtige Portion von allem und bleibt dabei flüssig und gut lesbar.

Die Idee hinter der Geschichte hat mir gefallen und je weiter sie sich entfaltet hat, desto beeindruckender wurde sie. Vom Tempo her ist das Buch noch recht langsam. Daher hatte ich manchmal auch den Eindruck, dass es sich ein wenig gezogen hat. Das kommt allerdings sicherlich auch daher, dass der Verlag die Bände jeweils noch einmal halbiert hat und somit aus 2 Bänden ganze vier gemacht hat. Ich vermute also, dass im (deutschen) zweiten Band die Handlung mehr Fahrt aufnimmt. Ansonsten könnte es irgendwann, trotz all der interessanten Ideen, langweilig werden.


Das Buch hat mich wirklich überrascht und überzeugt. Es ist ein guter Einstieg in die Reihe und ich freue mich schon auf den zweiten Band. Da für mich aber noch ein wenig Luft nach oben ist vergebe ich vier Sterne.

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Klappentext und Bild von www.luebbe.de

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