Montag, 18. Januar 2016

Eine Tussi wird Mama: Neun Monate auf dem Weg zum Katzenbaby - Daniela Katzenberger



'Die Katze' steht für Blondinenwitz und Trinkgeldausschnitt, für Kodderschnauze und viel Schalk im Nacken. Was passiert mit der personifizierten Tussi, wenn sich auf einmal Nachwuchs ankündigt? Wie geht sie um mit Ungewissheit und Übelkeit, mit dem Abschied von der Traumfigur und der heraufziehenden Ahnung von Verantwortung, Schlaflosigkeit und vielem mehr? Gewohnt direkt und knallhart ehrlich legt Daniela Katzenberger ein Protokoll ihrer Schwangerschaft vor. Was hat mich glücklich gemacht? Was fand ich zum Kotzen? Und: Welche Tipps und Tricks haben mir geholfen? Fragen wie diese beantwortet Deutschlands Tussi Nummer 1 in ihrem neuen Werk.


Recht neutral kommt es daher, das neue Katzenberger-Buch. Wie immer mit dem bekannten Logo und pinker Schrift. Dafür ist sie jedoch recht dezent gekleidet und der Rest auch nicht so quietschig. Das gefällt mir eigentlich ganz gut.


Zuerst muss ich zugeben, dass ich schon die Serie zum Buch vorab verfolgt habe und die Sendungen von Daniela generell gerne zum Abschalten schaue. Sie ist so herrlich offen und nicht gekünstelt in ihrer Art und Weise. Das äußert sich in ihren Büchern auch im Sprachstil. Der ist einfach herrlich! Umgangssprachliches, pfälzerisches Platt (stellenweise), offen-frotzelig und ohne ein Blatt vor dem Mund. So wie Daniela eben ist, frei Schnauze halt!

Das Buch liest sich so, als würde Daniela einem alles persönlich von Angesicht zu Angesicht erzählen. Wer ihre Sendung kennt, kann sich direkt die unterschiedlichen Gesten und Mimiken dazu vorstellen. Manchmal ist es ein wenig verworren geschrieben. Man merkt bereits am Anfang, dass ihre Tochter bereits auf der Welt war, als sie noch einmal Korrektur gelesen hat.

Inhaltlich kannte ich eigentlich schon alles. Mir ist nichts großartig aufgefallen, was nicht zuvor in der Serie aufgetaucht ist. Schön fand ich, dass Kapitel 12 mit vielen Bildern ergänzt wurde. Das gab dem Ganzen eine noch persönlichere Note. Und ganz am Schluss wurde noch ein kurzes Kapitel von Lukas eingefügt und ein Brief von Daniela an ihre Tochter.


Das Buch hat meine Erwartungen erfüllt, mich jedoch auch nicht aus den Latschen gehauen. Es ist nett für zwischendrin, mehr als einmal muss man es aber nicht lesen.

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Klappentext und Bild von www.amazon.de

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