Freitag, 8. Juli 2016

Being Beastly. Der Fluch der Schönheit - Jennifer Alice Jager



Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…


Ist es nicht schön? Die Farben, die Schrift und das Bild. Ich finde, das passt einfach alles wunderbar zusammen. Mir würde nichts einfallen, das ich ändern würde. Das Cover hat mir von Anfang an gefallen und mich neugierig gemacht. Top!


Valeria von Lancaster ist eine der schönsten Frauen im Land. Daher tritt sie vor den König um eine gute Partie in einer arrangierten Ehe zu machen. Sie wird jedoch dem Grafen Westwood zugesprochen, der weit entfernt in einer angeblich verfluchten Gegend lebt. Wiederwillig tritt sie die Reise an und erlebt dort ihr blaues Wunder.

Basierend auf dem Märchen "Die Schöne und das Biest" werden in diesem Buch immer wieder klassische Elemente des Märchens aufgegriffen. Auch Fans von Disney finden immer wieder kleine Anspielungen. Wir haben hier jedoch keine reine Nacherzählung, sondern eine komplett eigenständige Geschichte. 

Ich muss gestehen, dass ich mit einer bestimmten Erwartung an das Buch und seine Handlung herangegangen bin. Doch die Autorin hat mich positiv überrascht. Die Geschichte hat sich anders als von mir vermutet entwickelt. Jayden (der Graf) ist sehr mysteriös. Dies wird sogar noch durch magische Elemente unterstrichen. Besonders hat mir hier die Idee der Windlichter gefallen. So etwas habe ich noch nirgendwo anders bisher gelesen. Tolle Idee! 

Durchweg ist die Geschichte spannend geschrieben. Eine Wendung (nach dem zerbrochenen Cello) habe ich allerdings überhaupt nicht erwartet. Ich fand es erfrischend, dass mich eine Autorin mal wirklich überrascht hat. Meistens hat man schon anfangs eine Vorstellung davon, wie sich die Geschichte entwickeln wird. Das traf für mich hier nicht zu. Einzig ein Gedankensprung bzw. eine Erkenntnis von Valeria kam mir zu schnell vor. Aber das ist Geschmackssache.

Als witziges Gimmick empfand ich den Hinweis auf Sinabell. Auch hierbei handelt es sich um ein Buch aus dem Verlag. Diese Querverweise sind mir schon in anderen im.press Büchern aufgefallen. 


Ein tolles Buch! Ich bin begeistert und wurde mitgerissen in eine zauberhafte Welt. Ich werde diese Geschichte sicher noch einige Male lesen. Und sollte sie als Print erscheinen wandert sie sofort in mein Bücherregal! 

Für mich zählt dieses Buch schon jetzt zu meinen Highlights des Jahres 2016. Klare 5 Sterne von mir!
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Klappentext und Bild von www.amazon.de

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